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Müller im Thal, Hörzinger Wald

In einer kleinen Vermoorung ist ein unscheinbares Moos der große Star.

Entwicklungsziel

Das Moorbiotop sowie das Vorkommen eines österreichweit vom Aussterben bedrohten Torfmooses (Sphagnum imbricatum affine) sollen hier gesichert werden.

Kurzbeschreibung der Fläche

Hausruckviertel, Bezirk Grieskirchen, Gemeinde Natternbach, ca. 2 ha, Pachtfläche des Naturschutzbundes OÖ., betreut seit 2014

Beim Müller im Thal handelt es sich um eine naturnahen basenarmen Moorstandort in der Ortschaft Thal bei Natternbach. Durch den bodensauren Untergrund kommen hier viele unterschiedliche Torfmoose (Sphagnum spp.) vor, auf der zentralen, gehölzfreien Fläche dominieren die Bulten des Pfeifengrases (Molinia caerulea). Die Fläche wurde bis vor 10-15 Jahren offenbar als Streuwiese bewirtschaftet. Durch die Aufgabe der Nutzung hat sich eine dichte Streuauflage am Boden gebildet, auch die Bultbildung des Pfeifengrases ist dadurch bedingt. Im Süden und Südwesten der zentralen Freifläche breitet sich zusätzlich Schilf (Phragmites australis) aus, Gehölze wandern ebenfalls in die Freifläche ein. Gesäumt wird diese durch zahlreiche Sträucher und Bäume, man findet vor allem den Faulbaum (Frangula alnus), die Hänge-Birke (Betula pendula), die Schwarz-Erle (Alnus glutinosa), die Gewöhnliche Fichte (Picea abies) und die Rot-Kiefer (Pinus sylvestris).

Schutz und Management

In Zusammenarbeit der Biologen der Stiftung mit Spezialisten der verschiedenen Fachrichtungen wird momentan ein auf Zielarten optimierter Managementplan ausgearbeitet.

Schutzgüter

Neben dem Kamm-Torfmoos (Sphagnum imbricatum affine) gedeihen hier auch andere seltene Pflanzenarten wie die Moosbeere (Vaccinium oxycoccos). Weitere Schutzgüter werden noch erhoben.

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