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Ferstl-Kock-Wiese

Ein Kalkmagerrasen am Sonnenhang mit unvergleichlicher Artenvielfalt.

Entwicklungsziel

Ziel auf dieser Fläche ist der Erhalt und die Förderung der Artenvielfalt und Schutz der dort vorkommenden bedrohten Pflanzen- und Tierarten.

Kurzbeschreibung der Fläche

Traunviertel, Bezirk Kirchdorf an der Krems, Gemeinde Micheldorf, 0.45 ha, Eigentum der Stiftung für Natur, betreut seit 2014

Die blüten- und kräuterreiche Magerwiese ist von Waldflächen und Wirtschaftswiesen umrahmt und grenzt im Nordosten an einen Garten an. Kleine Gehölzgruppen und einzeln stehende Rot-Kiefern (Pinus sylvestris) bereichern die Fläche, das unregelmäßige Kleinrelief erhöht die standörtliche Vielfalt. Durch die südliche Exposition ist die Fläche wärmegetönt.

Schutz und Management

Diese artenreiche Wiese wird seit 2003 vom Landschaftspflegeverein Bergmandl kundig betreut und gepflegt. Durch den Ankauf der Fläche konnte diese dauerhaft gesichert werden, die Pflege wird auch weiterhin von dem engagierten Team des Landschaftspflegevereins durchgeführt.

Schutzgüter

Bedingt durch den speziellen Lebensraum, der sich durch relative Nährstoffarmut und Trockenheit auszeichnet, findet man hier eine reiche Pflanzen- und Tierwelt. Beispielsweise gedeihen hier zahlreiche Orchideenarten, wie das Langblättrige Waldvögelein (Cephalanthera longifolia) und die Mücken-Händelwurz (Gymnadenia conopsea). Auch der kleinste heimische Tagfalter, der Zwergbläuling (Cupido minimus), dessen Raupen an Wundklee leben, kommt hier vor.