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Bühlerweide

Durch extensive Beweidung wird hier eine artenreiche Wiese mit gefährdeten Arten erhalten und gefördert.

Entwicklungsziel

Das Ziel ist hier die Erhaltung der artenreichen Wiese mit gefährdeten Arten durch extensive Beweidung.

Kurzbeschreibung der Fläche

Traunviertel, Bezirk Kirchdorf, Gemeinde Molln, 2,1 ha, Pachtfläche, betreut seit 2016

Es handelt sich hier auf einem nach Südwesten exponierten Hang sowie einer kleinen ebenen Fläche um eine vom Pfeifengras dominierte Weide. Der obere Bereich ist locker mit Fichten (Picea abies) bestockt. 2014 wurden einige davon entfernt. Neben den dabei entstandenen Baumstümpfen finden sich unter den Pflanzen Elemente der Schlagfluren und Störungszeiger. Charakteristische Arten der Kalkmagerrasen sind auf der Bühlerweide vorhanden. Im unteren Hangbereich sowie am Hangfuß gibt es durch eine höhere Nährstoffversorgung Übergänge zu den nährstoffreicheren Kammgrasweiden und teils zu nährstoffliebenden Hochstaudenfluren.

Schutz und Management

Die Wiese wird extensiv beweidet. Der Baumbestand im oberen Bereich wird, wenn er zu dicht wird, aufgelichtet, damit Magerwiesenarten ausreichend Licht bekommen.

Schutzgüter

Hier gedeiht das in Oberösterreich vom Aussterben bedrohte Gefleckte Knabenkraut (Hypochoeris maculata). Berg-Haarstrang (Peucedanum oreoselinum), Arnika (Arnica montana) und Tauben-Skabiose (Scabiosa columbaria) sind einige weitere der seltenen hier vorkommenden Pflanzenarten. Auf den hier wachsenden Wundklee (Anthyllis vulneraria) ist der Zwergbläuling (Cupido minimus), der kleinste heimische Tagfalter, angewiesen.